Mechanische Bodenbearbeitung

Mechanische Bodenbearbeitung

 

Mechanische Bodenbearbeitung - eine Alternative!

 

Die mechanische Bodenarbeit ist ein Kapitel für sich und wie überall in der Natur gilt: Nichts ist so wie es scheint – auf alle Fälle sind viele Aspekte zu berücksichtigen um dem Thema wirklich gerecht zu werden! Wir wollen uns auf dieser Seite damit begnügen, die mechanische Bodenbearbeitung als echte Alternative zum Verspritzen von Herbiziden anzuführen. Nachfolgende Fotos und Links bzw. Texte sollen helfen sich ein Bild von dieser schonenden Bearbeitung zu machen:

 

Ein gutes Beispiel - mechanische Bearbeitung in Kapellen!

Mechanische Bodenbearbeitung in Gleiszellen inklusive Gründüngung

 

 

Weiter Informationen:

 

  • Hier ein Link zum Winzer Heinz Adolf SCHÜTZ, an der Mosel, der viele interessante Infos zum Thema Weinbau zusammen getragen hat:
www.sponheimer-hof.de/weinberg/bearbeitung.htm oder www.sponheimer-hof.de
 

Angepasstes Begrünungssystem zur Erhöhung der Artenvielfalt

Das in Rheinland-Pfalz am häufigsten anzutreffende Begrünungssystem ist ein alternierendes System. Dies kann einfach in ein artenreiches, alternierendes System überführt werden. Nach dem Herbst wird jede zweite Gasse mit einer artenreichen Mischung eingesät, die selbst zusammengestellt werden kann. Die verbleibende Gasse wird je nach Witterung im Frühjahr umgebrochen. Der Umbruchzeitpunkt richtet sich nach den Wasserverhältnissen im Boden und auch danach, ob die Weinbergsflora schon Samen gebildet hat. Der Mulcher wird selten eingesetzt und wenn, liegt die Mulchhöhe bei mindestens 10 cm, da sonst Gräser gefördert und andere Arten zurückgedrängt werden, In der offenen Gasse wird flach gelockert. Bei ausreichenden Niederschlägen wie im Sommer 2007 werden die Rebzeilen direkt einer Selbstbegrünung überlassen. Dies fördert besonders die einjährigen Herbst –und Sommerarten und die Zwiebelgewächse.
Der Unterstockbereich wird mechanisch mit der Scheibe offen gehalten. Wenn es die Witterung erlaubt, wird der erste Arbeitsgang erst im Mai/Juni durchgeführt. Dann haben die meisten einjährigen Arten der Weinbergsflora schon Samen gebildet. Einige konkurrenzschwache Stauden werden durch das Ausheben der Scheibe an den betreffenden Standorten geschont. Dadurch halten sich auch mehrjährige Pflanzen im Weinberg.

 

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